Rheumatologie & klinische Immunologie |
Diagnostische Methoden

Das wichtigste Werkzeug des erfahrenen Rheumatologen ist eine spezifische Anamnese und eine genaue zielorientierte körperliche Untersuchung. In vielen Fällen reicht dies bereits aus, um eine Diagnose zu stellen. Zur Bestätigung der selbigen oder zum Ausschluss anderer Ursachen benötigt man diagnostische Maßnahmen wie Bildgebung, Labor und gelegentlich histologische Untersuchungen.

Hier bieten wir:

Die Arthrosonographie ist fester Bestandteil der Diagnostik entzündlicher Gelenkerkrankungen. Sie ermöglicht den Nachweis von Gelenkergüssen, entzündlichen Verdickungen der Gelenkmembran sowie Entzündungen der Sehnenscheiden. Eine Synovialitis (Entzündung der Gelenkmembran) sowie Destruktionen an der Gelenkfläche können insbesondere im Vergleich zu klassischen Röntgenuntersuchungen frühzeitig erkannt werden. Eine Differenzierung zwischen aktiv entzündlichen Erkrankungen und Beschwerden durch eine Arthrose ist mittels Ultraschall möglich. Der Einsatz der Power- Doppler- Sonographie ist hierbei besonders hilfreich. Somit handelt es sich um eine essentielle diagnostische Methode zur Früharthritis-Diagnostik, zur Verlaufsbeurteilung und zum Therapie-Monitoring bei entzündlichen Gelenkerkrankungen.

Die Kapillarmikroskopie ist eine nichtinvasive und nicht schmerzhafte Untersuchung der feinsten Adern (Kapillaren) am Nagelfalz Ihrer Hände mit starker Vergrösserung. Hierdurch können Veränderungen dieser Gefässe erkannt werden, die beispielsweise bei sogenannten Kollagenosen (z.B. Sklerodermie, Systemischer Lupus erythematodes) , bei Autoimmunen Muskelerkrankungen und Kleingefäßvaskulitiden auftreten. So lässt sich der Verdacht auf eine solche Erkrankung erhärten oder unwahrscheinlicher machen.

Rheumascan ist ein optisches Verfahren zur bildgebenden Diagnostik der Arthritiden an den Gelenken beider Hände.

Für die Untersuchung mit dem Rheuma-Scan Xiralite® injiziert man den Fluoreszenzfarbstoff Indocyaningrün, den Augenärzte schon seit Jahrzehnten einsetzen, um Retinaläsionen zu erfassen. Jede Sekunde wird eine Aufnahme gemacht und die Fluoreszenz mit sensitiven LED-Kameras detektiert. Die aufgenommenen Bilder der Fluoreszenzintensitäten beider Händen ermöglicht es, Entzündungsherde auf einen Blick sofort zu erkennen.

Es ist dabei eine sichere und schnelle Methode zur Darstellung von Störungen der Blutzirkulation in den Händen. Die gestörte Mikrozirkulation als Hauptmerkmal der Entzündung ist klinisch und experimentell gut untersucht. Die Art der Zirkulationsstörung, insbesondere in den kleinsten Gefäßen (Mikrozirkulation), wiederum gibt dem Arzt die Möglichkeit, eindeutige Rückschlüsse auf mögliche Krankheiten zu ziehen und die richtige Therapie zu finden. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann auch die Wirksamkeit der Therapie mittels Xiralite - Rheumascan einfach und mit hoher Aussagekraft überwacht werden – so können die Dosierung und, wenn nötig, auch die Art der Medikamente individuell angepasst werden.

Vorteile des Xiralite-Rheumascan:

  • keine Strahlenbelastung
  • kurze Untersuchungszeit (6 Minuten)
  • rasche Informationen zum Entzündungsstatus in mehr als 30 Gelenken beider Hände
  • Die Untersuchung ist hoch standardisiert und kann quantitativ ausgewertet und mit Vorbefunden verglichen werden

  • Organscreening bei Autoimmunkrankheiten
  • Punktionen und Biopsien: Gelenke, Knochenmark, Lippendrüsen
  • M I-, M II-, M III-, M IV-Laborleistungen im eigenen Immunlabor der ADMEDIA MVZ GmbH und in Kooperation mit dem Institut für Klinische Immunologie der Medizinischen Fakultät der TU Dresden
  • Röntgen / Computertomographie / Magnetresonanztomographie / Knochendichtemessung (DXA) in Kooperation mit ambulanten radiologischen Praxen

 

Immunzentrum Chemnitz

Privatärztliches Diagnostik- und Therapiezentrum

Planitzwiese 35 | 09130 Chemnitz

0371/40027270

Dr. med. Sebastian E. Rudolph
dr.rudolph@immunzentrum-chemnitz.de

Dr. med. univ. Matthias Kouba
dr.kouba@immunzentrum-chemnitz.de